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23.09.08 -3.10.08 Die Zeit in Fethije vergeht wie im Flug. Wir genießen die Vorzüge einer modernen Marina mit prima Sanitäranlagen, warmen Wasser bis zum Abwinken und w-Lan im Schiff. Der Markt in Fethije ist ein besonderes Erlebnis. Ein Stand am anderen. Es wird alles was man sich vorstellen kann, oder auch nicht, verkauft. Uns interessiert hauptsächlich der Gemüse und Obstmarkt.Zu günstigen Preisen und superfrisch kaufen wir ein. Vollgepackt (hoffentlich können wir alles essen) schleppen wir alles den ziemlich weiten Weg, ca. 2km zum Schiff zurück. Wir besichtigen die lykischen Felsengräber, sehen die Sarkophage am Hafen. Leider ist das Museum wegen Umbauarbeiten geschlossen. Trotzdem können wir im Außengelände eine Menge alter Statuen, das Meiste aus der Römerzeit, anschauen. Auch schlendern wir über den Bazar und erfreuen uns an der bunten Auswahl an Sachen und genießen die fremdartigen Gerüche. Nur mit dem Handeln hapert es noch beim Einkaufen.Einem Schlepper der uns den Weg zu den Felsengräbern zeigen will, als wir den Stadtplan studieren gehen wir ins Netz. Er will10€ für 5 Minuten. Wir geben ihm 8ytl ca. 4,80€ und ärrgern uns schwarz, weil wir auf den Mann herein gefallen sind, obwohl wir extra gewarnt wurden.

1 Fethye Markt02

2 Markt02

3 Lykische Felsengräber02

4 Schifsbau02

5 Blick über die Stadt03

6 Im Basar02

7 Gmiller03

8  Kas2

8  Kas

9 Dinghi Killer02

10  Gekova

11 Gekova 2

13 Gekova 3.1

12 Gekova 3

Ein besseres Händchen haben wir bei der Wahl eines Restaurants. Wir sitzen inmitten von vielen Türken und nur ganz wenigen Touristen essen gut und preiswert. Die Türkische Küche gefällt uns gut, da sie viel Gemüse in warmen und kalten Vorspeisen hat und der Schwerpunkt nicht auf Fleisch liegt.

Einer unserer Spaziergänge führt zu einem Gelände wo nach alter Tradition die Großsegler, Gulets, aus Holz gebaut werden.

29.09.08 Leinen los schon um 7.00 Uhr da am Nachmittag starker Nordwestwind erwartet wird.

An der Äußeren Kaimauer sehen wir Delfine als wir den Hafen verlassen. Immer wieder ein schönes Erlebnis. Ansonsten ist es ruhig, kein Wind und auch der Schwell hält sich in Grenzen als wir um das Cap kommen. Um 10.00 Uhr machen wir an einer Restaurant Boje fest. Fritz taucht und befindet sie für gut. Ankern kommt nicht in Frage, weil das Wasse zu tief ist.

Fritz fährt mit dem Dinghy an Land und fragt nach den Preisen für das Essen, denn es ist üblich, dass man das Restaurant welches die Mooring Boje ausgelegt hat besucht. 30ytl-17€ pro Person für das Menü. Na ja nicht umsonst aber es bleibt uns nichts anderes übrig. Noch liegen wir ruhig in schönem und sauberen warmen Wasser und genießen das Schwimmen nach 1Woche ohne in der Marina. Sogar eine Schildkröte paddelt herum. Vom Cockpit aus schauen wir den Paraseglern zu die vom 2000m hohen Berg dessen Gipfel in Wolken gehüllt ist direkt aus den Wolken herunter schweben. Sie landen auf einem weißen Sandstrand. Wir überlegen ,ob wir uns wohl auch trauen zu springen. Mal sehen vielleicht im nächsten Jahr. Am Nachmittag kommt der Wind und mit ihm der Schwell. Das Abendessen war gut, nur das Anlegen mit dem Dinghy war durch die Wellen abenteuerlich. Es folgte eine unruhige Nacht und wir waren froh an der Mooring zu hängen. Leider klopfte die Boje an Temptation als der Wind in der Nacht aufhörte. Fritz hängte Fender an den Bug aber die Boje fand trotzdem ihren Weg zum Rumpf.

30.09.08 Ziemlich gerädert 7.00 Boje los. Sofort haben wir mit seitlicher hoher Welle ohne Wind zu kämpfen. Es ist kühl und wir tragen zum ersten Mal unsere Vliesjacken. An Frühstück ist nicht zu denken. Nur trocken Brot mit Wasser gibt es. Dann kommt doch noch Wind und wir setzen die Genua und Temptation liegt gleich viel ruhiger .Mit Motor und Genua umrunden wir die 7 Caps und legen schon Mittags mit Bug Anker katholisch, das heißt mit dem Heck im Hafen von Kalkan an. Erst einmal Kaffee gekocht und einen Anleger getrunken. Unsere Türkischen Nachbarn geben uns Blätterteig Röllchen die mit Käse gefüllt sind zum Probieren. Selbstgemacht lecker. Fritz zahlt das  Hafengeld von 30€. Langsam füllt sich der Hafen. Gut, dass wir so früh waren. Am Abend ist der Hafen pickepacke voll. Das kann ja heiter werden morgen früh. Der Ort selber ist nett an zu schauen, kleine Gassen am steilen Hang überall hübsche Geschäfte und ein Restaurant am anderen.

 Trotz lauter Musik schlafen wir recht gut. Allerdings weckt uns kalte Luft in der Nacht. Wollsocken und ein Quilt kommen zum Einsatz.

1.10.08 Wir warten bis das erste Chaos im Hafen vorbei ist. Ein Gulet hat ein Dinghy in seine Schraube bekommen. Es dauert eine Zeit bis es befreit wird. Nun Motor an und Anker auf. Fritz ruft:”Du musst mir helfen.” Gemeinsam holen wir den Anker und nur einen fremden Anker mit auf. Ganz schön schwer. Unser Kettenfänger kommt zum ersten Mal zum Einsatz. Tatsächlich er funktioniert und wir werfen den fremden Anker ins Wasser.

Nun schön langsam aus dem engen Hafen um nicht noch eine Ankerkette mit dem Kiel einzufangen. Ohne Wind aber auch ohne Gegenwind geht es weiter nach Kas Bayindir Limani.

Der Anker fällt auf 6m Sand und gräbt sich gut  ein. Wir liegen vor einer großen Badebucht und können die Menschen beobachten. Klares,sauberes  Wasser aber es ist kühl nur 23,5 Grad. Auch die Luft Temperatur ist mit 25 Grad kühl. Wir schwimmen und faulenzen auf dem Schiff. Keine Lust auf einen Landgang. Die Badegäste werden am späten Nachmittag mit Booten abgeholt. Nur ein paar Gäste des Hotels bleiben.

Wir grillen Hähnchen auf unserem schönen Grill.

2.10.08  Anker auf nach Kekova. Um 10.00 Uhr haben wir den südlichsten Punkt unserer Reise erreicht. Telefonieren können wir nicht mehr da unsere türkische Sim Karte abgeschaltet wurde.

Flocke geht es blendend aber Mea hustet und niest immer noch. Nun fällt auf einmal der Drehzahlmesser aus. Der Signalgeber für den Öldruck ist schon längerer Zeit kaputt.

Wir entscheiden, dass alles in Finike repariert wird. Genau wie  die Sprayhood,Baumpersenning und Bimini. Da unser Dinghy klebt werden wir auch für dieses eine Persenning nähen lassen. Au weh da geht es hin das schöne Geld.

Wir erreichen den Eingang zu den Buchten von  Kekova. Vorsichtig fahren wir zwischen Felsen und Inseln hindurch.

Da erschließt sich eineherrliche zweite Bucht in der Bucht. Der Anker fällt auf 5m Schlick in Ücagiz. Das Wasser ist trüb und lädt nicht zum Baden ein. Wir fahren mit dem Dinghy an einen der Restaurantstege. Der Wirt bietet Wasser Strom und Duschen wenn wir bei ihm Essen.

Die Dusche nehmen wir gerne an und bestellen zum Abendessen Fischsuppe. Wir werden nicht enttäuscht, denn die Fischsuppe ist ein Eintopf mit einem dicken Stück sehr leckerem Fischfilet, verschiedenen Gemüsen und Kartoffeln.

Vorspeisen können wir am Büffet selber aussuchen. Alles schmeckt uns  hervorragend und wir unterhalten uns gut mit einem Schweizer Ehepaar am Nachbartisch.

3.10.08 Anker auf mit Schwierigkeiten. Der Anker sitzt bombenfest. 

Also nehmen wir die Genuawinsch zur Hilfe. Mit aller Kraft winsche ich und endlich, er ist losgebrochen. Ein Haufen Sand- Schlickgemisch sitzt auf dem Anker. Hier kann man auch bei 10bf ankern. Fritz nimmt den Bootshaken und entfernt das Zeug. Wir fahren an Kale Köy vorbei und genießen den Blick auf die Burg Ruine (ein Ziel im nächsten Jahr). Unsere letzte Etappe nach Finike und wir können sogar segeln. Wir legen in Finike mit Hilfe von zwei Marineros, welche die Mooringleine auf Temptation fest machen an. Der erste Eindruck: Es sind noch viele andere kleine Schiffe am Steg und wir kommen uns nicht so verloren vor wie in der Ece Marina mit all den großen Jachten.

Es ist herrliches Wetter und wir haben direkt an der Marina eine Badeplattform und auch die Duschen sind von dort komfortabel nah. Wir haben jetzt fast 2 Wochen um das Schiff für den Winter vorzubereiten und um uns die Stadt etwas anzusehen

14 Finike

Es folgt noch ein Bericht über unsere Zeit in Finike