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Logbuch vom 19.11.06-25.11.06
Zur Eröffnung der ARC 2006 treffen alle Teilnehmer zum Umzug mit anschließendem Hissen der Flaggen zusammen. Es nehmen 28 Nationen teil und Fritz trägt die Deutsche Flagge. Marschieren nach Samba Rytmen ist für uns eine neue Erfahrung und macht Spaß. Danach startet Pedros Dingi Rennen. Die Dinghis werden ohne Motor gefahren und von den Gegnern an der Fahrt durch Nassspritzen, Bewerfen Abwerfen gehindert. Eine ziemlich nasse Angelegenheit mitten im Hafen, welche wir von der Onyx prima verfolgen können. Auf der Onyx sind noch Felicitas und Walter aus Moers die Brot vom Bäcker aus Deutschland mitgebracht habe Annemarie verwöhnt uns mit Schnittchen und Sekt und wir verbringen mal wieder einen schönen Tag. Die nächsten Tage sind ausgefüllt mit Seminaren über Wetter, Notfälle auf See, Sextantenschulung, Vorwindsegeln, Kommunikation auf See, Verproviantierung, erste Hilfe und Unterhaltung an den Abenden.  An den freien Abenden werden Stegpartys organisiert. Da wir die ersten  4 Wochen auf Steg 16 und die letzten auf 15 verbracht haben durften  wir an beiden teilnehmen. Es waren so viele Leute auf den Stegen, dass diese teilweise unter Wasser standen und die Kakerlaken hochkamen und uns über die Füße liefen, was doch die Stimmung sinken ließ. Die Spannung steigt auf allen Schiffen aber gerade die kleinen Schiffe haben es besonders schwer ihre Verpflegung und alles andere unter zu bringen. Um Erfahrungen aus zu tauschen und uns ein bisschen näher kennen zu lernen verbrachten wir einen Abend mit den Crews der kleinen Schiffe. Fazit daraus: Wir werden  versuchen in UKW Funkkontakt Nähe zu bleiben. Die meisten ARC Schiffe haben über die Toppen geflaggt so dass man von der Stadt auf ein buntes Flaggenmeer schaut. An einem Tag wird uns das Abfeuern der Seenotsignale gezeigt und wir können mit den abgelaufenen Seenotsignalen üben. Danach folgt eine Vorführung mit Rettungshubschrauber bei der das Abbergen gezeigt wird. Als Nächstes wird das Auslösen und Einsteigen in eine Rettungsinsel gezeigt. Das Ganze ist notwendig trägt aber nicht zur Beruhigung meiner Nerven bei. Am Nachmittag kommen Peter und Manfred von der Onyx, die auch einen Parasailor fahren und schon Erfahrung damit haben um mit uns das Segel aus zu aus zu probieren. Alles gut verstaut, mit Mea im Käfig geht es los. Der Parasailor öffnet sich beim Hochziehen sofort und die Temptation nimmt trotz wenig Wind Fahrt auf. Wir sind begeistert wie einfach das Segel zu bedienen ist und probieren auf verschiedenen Kursen zu segeln und von 180 bis 60 Grad scheinbarem Wind. Außerdem rollt das Schiff nicht so stark. Nachdem wir das Segel geborgen hatten, was problemlos zu bewerkstelligen war und unter Motor zurück in den Hafen fuhren, ging es Mea wieder schlecht. Die letzen drei Tage sind besonders hektisch. Auf den Stegen türmen sich Kartons mit Proviant. Wegen der Kakerlaken wird alles auf den Stegen ausgepackt, gewaschen und getrocknet. Am Freitagabend wurde unser Gemüse und Obst geliefert 25kg oh, je wie sollen wir das noch unterbringen. Aber alles problemlos verstaut. Da wir seit 4 Tagen nur begrenzt, 3 mal 2 Stunden am Tag, Wasser zur Verfügung haben herrscht ein ziemliches Chaos. Die Schlange vor den Waschmaschinen ist riesig. Am Samstag stand ich von 7,45 –10.30 um eine Maschine zu waschen. Es sollte um7.45 Uhr geöffnet werden, aber es wurde 9.00 Uhr. Danach folgte die letzte Besprechung der Skipper und Stellvertreter, mit Wetterbericht für den Start. Es sieht gut aus, moderater Wind aus Nordost. Nur die Wellen mit 4-5m werden hoch sein. Da sie aber von hinten kommen und langgezogen sein werden, wird es hoffentlich nicht so schlimm. Fritz wäscht noch die Temptation und ich brate Schnitzel für Morgen. Wir treffen am Abend Kirsten und Joachim von der Sappho und  Ilona und Dieter von der Spici beim Tapas Lokal. Die Beiden von der Spici werden doch mitfahren. Nachdem ihre Crew nicht gekommen ist haben sie sich entschlossen als Doublehander mit zu segeln. Danach gehen wir zurück  zum Schiff  um das Feuerwerk um 24 Uhr vom Boot aus zu verfolgen. Der Start wird Morgen um 13.00Uhr sein und vor uns liegen ca 2800sm oder 5200km Wasser.
 

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Der Steg mit den geschmückten Schiffen

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Übung mit Signalmitteln

3- Besucht von Felicitas und Walter aus Moers

Besuch von Felicitas und Walter aus Moers

4- Auf gehts zum Parasailor Test

Auf gehts zum Parasailor Test

5- Unser Parasailor in Aktion

Unser Parasailor in Aktion

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Chaos auf den Stegen - Obst, Gemüse und Wasser wird gebunkert

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Auf dem Weg zur Abschlussfeier mit anderen deutschen Seglern

8- Abschlussfeier mit Kirsten und Joachim

Abschlussfeier mit Kirsten und Joachim