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Liebe Freunde unserer Webseite,

noch 4 Wochen und wir sind wieder auf unserer Temptation. Wir hoffen die Reparatur des Ruders wurde ordentlich ausgeführt. ( noch in Arbeit)

Ersatzteile ,neue Seekarten und Hafenführer, sowie das Antifouling sind gekauft.

Der Plan für 2008 steht fest. Wir wollen zunächst um den Peleponnes segeln, dann für 4 Wochen zurück nach Deutschland. Nach der Rückkehr im Spätsommer segeln wir dann durch die Ägäis zur Türkei nach Finike, wo wir Temptation den Winter über lassen werden.

Flüge, Fähren und das Winterlage sind gebucht.

Wir wurden von einigen Seglern bezüglich unserer Langstreckenausrüstung gefragt, was wir rückblickend für die besten und nützlichsten Dinge halten.

Hier unsere Auflistung:

1 Gut, das würden wir wieder so machen.

  • Der Windgenerator Aerogyn 400 hat ausreichend Strom geliefert um vor allem in der Nacht bei der Atlantiküberquerung den elektrischen Autopiloten und die Positionslichter zu versorgen. Der Kühlschrank konnte bei gutem Wind auch in der Nacht betrieben werden. Hervorragend auch das Ergebnis in vielen Ankerbuchten der Karibik, da dort auch des Nachts der Passat konstant bläst
  • Der elektrische Autopilot, Autohelm 4000+, hat auch im Sturm das Schiff zuverlässig gesteuert, insgesamt über 5000 NM.   
  • Das Satellitentelefon während der Atlantiküberquerung. Wir bekamen täglich kostenlos per SMS den Wetterbericht von unserer Tochter . Die täglichen Positionsberichte E-Mails und Tripreports wurden zuverlässig übermittelt. In der Karibik und im Mittelmeer hatten auch da noch Empfang wo bei anderen die Kurzwelle versagte z.B im Häfen oder in von hohen Bergen umgebende Buchten, aber mit monatlichen Kosten von ca.100 Euro für tägliche 2 E-Mails und 1 bis 2 Grip Files, relative teuer.
  • Die zwei Solarpaneelen von je 35 WH lieferten vor allem im Mittelmeer bis Ende August ausreichend Strom für den Kühlschrank und den Laptop. Wichtig war, dass wir sie nicht fest angebracht hatten, sondern immer bestmöglich nach der Sonne ausrichten konnten. Ab September verschwindt die Sonne oft schon zu früh hinder Bäumen oder Bergen
  • Der Wassermacher hat uns während der Atlantiküberquerung täglich 5 bis 10 Liter Wasser geliefert, so dass wir jeden Tag duschen konnten. Auch in der Karibik hat er unseren Wasserbedarf zu 50 % gedeckt. Im Mittelmeer konnten wir ihn nur bei den großen Querungen nutzen, da die Wasserqualität in den Buchten und Häfen zu zweifelhaft war.
  • Das Dinghi ist für Fahrtensegler unentbehrlich, sollte auch wenn es klein ist, große Schlauchdurchmesser haben, damit bei Wind und Welle kein Wasser über Bord kommt. Das Bananaboot hat sich in der Karibik als ungeeignet erwiesen, es läßt sich nicht schleppen und konnte auch nicht vor dem Mast gelegt werden.                                                 2. Nicht überzeugend:
  • Die ARIES Windsteuerung hat in der Ostsee und im Kanal noch gut funktioniert, aber bei hoher achterlicher Welle kam es immer wieder zu totalen und gefährlichen Fehlsteuerungen. Wir haben nach einigen Fehlversuchen aufgegeben. Eine möglich Ursache könnte in unserem für diese Windsteuerung zu leichtem Boot liegen und eventuell war die Ruderanlage durch einen Schaden, im Sturm nach Madeira, zu schwergängig geworden?
  • Mit dem Parasailor hatten wir die ersten 7 Tage zum Anfang der Atlantiküberquerung, wunderbares Segeln. Danach hatten wir ständig mehr als 20 Knoten Wind und konnten Ihn mit einer 2 Personen Crew nicht mehr beherrschen. Vor allem das Bergen war mit einer Person auf dem Vorschiff eine gefährliche Tortur.   
  • Wir wünschen allen Lesern ein schönes Osterfest                                                               Unten Bilder von Zielen aus Googel Earth , welche wir auf der nächsten Reise anlaufen möchten

 

Vati Itaka

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Zankinthos

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