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Logbuch vom 21.02.07 - 06.3.07

Mehr als 2 Stunden für Ausklarieren gebraucht, um dann noch in die nächste Bucht von Antigua zu segeln. Den Anker neben der Onyx in einer fast leeren Bucht geworfen. Außer uns kein Shiff im Umkreis von 500m. Erstmal geschwommen, um dann auf die Onyx zum Grillen zu gehen. Leckere Schweinefilets, nach Anweisung von Annemarie mit Speck umwickelt, damit sie nicht austrocknen. Peter grillt sie noch schön rosa von innen und wir lassen es uns gut schmecken. Dazu gibt es in Olivenöl geschmortes Gemüse und Weißbrot. Zurück zur Temptation, einen Mittagsschlaf machen und um 16.00 Uhr Anker auf zur Nachtfahrt nach St Barth. Die Onyx ist viel schneller als wir und will erst in der Nacht aufbrechen. Leider kommt der Wind aus der falschen Richtung genau von vorn und wir motoren die ersten 4 Stunden gegen an. Dann dreht der Wind, aber zu schwach. Wir setzen die Genua und mit Motorunterstützung geht es langsam voran. Viel Schwell. Trotzdem geht es Mea gut und sie braucht nicht zu spucken. Im Hafen ist keine Boje frei und wir müssen außerhalb von Gustavia St. Barth ankern. Mit dem Dinghy an Land zu fahren ist eine nasse Angelegenheit gegen Wind und Welle und dauert 15 Minuten und wir müssen pro Tag 4 Dollar für das Ankern bezahlen. St. Barth ist eine kleine französische Insel. Es sind kaum Schwarze zu sehen, dafür ein Luxusgeschäft am anderen. Alles, was berühmt und teuer ist, ist hier vertreten. Es gibt schöne Sachen, leider nichts für arme Segler. Zurück zum Schiff, erst mal schwimmen und schnorcheln. Ich sehe, wie ein Rochen von ca.1 m Durchmesser einer ebenso großen Schildkröte folgt und schwimme hinterher. Dann überlege ich, ob der Rochen wohl beißen könnte oder einen giftigen Stachel haben könnte und schwimme lieber zur Temptation zurück.
Nach drei Tagen haben wir genug von Gustavia und segeln in eine kleine Bucht vor der unbewohnten Insel Il Fourche. Es gibt sie doch noch, die einsamen Buchten in der Karibik. Außer der Onyx nur noch ein weiteres Schiff in der Bucht. Wir schwimmen und schnorcheln ausgiebig, aber es ist nicht soviel zu sehen wie in Mystic. Am nächsten Morgen Anker auf, um in die Great Bay Sin Maarten zu segeln. Der Ankerplatz liegt in der Nähe des Kreuzfahrtschiffanlegers. Dort liegen im Moment 3 Kreuzfahrtschiffe vor Anker. Die Wassertaxen umkreisen uns, um die Passagiere abzuholen und erzeugen viel Schwell. Erstmal fahren Peter Fritz und ich zum einklarieren. Annemarie bleibt an Bord zurück. Da der Weg zur Immigration ziemlich weit ist und wir anschließend auch noch einkaufen, müssen wir uns vor der Rückkehr in einer Strandbar am Dingydock stärken. Annemarie hat in der Zwischenzeit Besuch von der Küstenwache bekommen. Sie wollen die Schiffspapiere und ihren Pass sehen. Annemarie erklärt, dass Peter gerade beimm Einklarieren ist. Der Beamte fragt: "Wo ist denn die gelbe Q Flagge (Zeichen, dasd noch nicht einklariert ist)?” “Ja”, atwortet Annemarie, “die hat mein Mann wohl vergessen zu setzen.” Zwei der Beamten kommen an Bord, um alles zu durchsuchen. Danach verabschieden sie sich, ohne etwas zu beanstanden und wünschen Annemarie noch einen schönen Tag.E rstmal schwimmen, um uns etwas abzukühlen. Danach gehen wir an Land, um einen Blick auf die Stadt zu werfen. Die Kreuzfahrtpassagiere füllen die Straßen und Geschäfte. Außer Juweliergeschäften, Fotoshops und Pafümerien gibt es nichts zu sehen. Der Hafenbereich mit Fahrtenseglern  ist heruntergekommen und wir fühlen uns nicht besonders wohl. Zum Abendbrot sitzen wir in einem Hafenrestaurant. Dort treffen wir Albert, einen Deutschen, der seit 23 Jahren in St Martin wohnt. Er lebt in dem französischen Teil der 12 mal 12sm großen Insel. Die Insel ist halb holländisch und halb französisch. Albert freut sich immer, wenn er sich mit deutschsprachigen Leuten unterhalten kann.  Wir unterhalten uns angeregt über die verschiedensten Sachen und er berichtet, dass der holländische Teil der Insel ganz auf das Geschäft mit Kreuzfahrtschiffen gesetzt hat. Es kommen in der Hauptsaison 60-80 Schiffe im Monat. Am späteren Abend kommt noch seine farbige Freundin dazu und die Unterhaltung ging auf Englisch weiter. Eigentlich wollen wir am nächsten Tag in die Simpson Bay Lagoone, aber wir hören von Albert, dass die nächsten 4 Tage die Heineken Regatta mit 250 Schiffen stattfindet. Also bleiben wir noch bis zum 4.03.07 hier. Wir verholen unsere Schiffe an eine ruhigere Stelle der Bucht. Tagsüber mieten wir ein Auto, um etwas von der Insel zu sehen. Sie hat wunderschöne Sandbuchten und wir freuen uns schon auf die Marigot Bay. Nach 2 Stunden haben wir die Insel mit dem Auto erkundet. Dann geht's zum Einkaufen. Das Auto vollgepackt und zurück zu unseren Dinghys. Kein Platz mehr für Annemarie und mich. Wir warten an der netten Strandbar auf die Rückkehr unserer Männer. Der Sundowner schmeckt gut und wir entscheiden uns, auch eine Kleinigkeit zu essen. Hurrican Shrimps ist das Schärfste, was wir bisher gegessen haben. Am 3.2.07 macht die Regatta in dieser Bucht Station. Es wird voll und laut. Ein Schiff ankert direkt vor uns und geht nachts bei starkem Wind auf Drift. Unser Glück ist, dass der Anker sich in einer Mooringkette verfangen hat und das Schiff 3m vor uns zum Stehen kommt. Trotzdem ist an Schlaf nicht zu denken! Da Fritz bald Geburtstag hat und wir nur ein Handy haben, möchte er ein neues. Wir fahren noch mal an Land, um Duty Free eins zu kaufen. 
Bevor wir den Anker aufholen, muss wieder einmal ausklariert werden. Peter und Fritz haben mal wieder 2 Versuche, weil beim ersten Mal das Einklarierungsbüro noch geöffnet, aber das Ausklarierungsbüro bereits geschlossen ist. Also Sonntagmorgen der zweite Versuch. Alles klar und los geht's bei schönem Wind aus der richtigen Richtung. Nach 9sm haben wir die Insel umrundet und den Wind auf der Nase. Die Schiffe der Heineken Regatta kommen uns entgegen. Es ist ein schönes Bild, wie die vielen Segelboote in den verschiedensten Größen mit Segeln über das Wasser ziehen. Unter Motor gegen Welle und Wind erreichen wir die Marigot Bay und ankern in smaragdgrünem Wasser. Einklariert wird erst am Montag, weil wir sonst 20 Doller Überstundengebühr bezahlen müssen. Die Onyx und die Temptation sind mit der Q Flagge vor Anker. Wir bleiben an Bord, bis Montag einklariert ist.
Wieder zwei Versuche fürs Einklarieren gebraucht, da nicht, wie es im Buch steht um 8.00 Uhr, sondern erst um 9.30 Uhr geöffnet wird. Danach an Land, um ein bisschen zu schauen. Auch hier alles Duty Free mit vielen Juweliergeschäften Parfumerien und Fotoshops. Aber Glück gehabt das neue Handy ist 65Doller teurer als auf der holländischen Seite. Am Nachmittag zum Sundowner noch einmal an Land und wieder mal eine Kleinigkeit gegessen.
Schon früh am Morgen an Land, um das Fort Luis an zu schauen. Von dort haben wir einen wunderbaren Blick über die Bucht. Auf dem Rückweg noch den großen Supermarkt besucht und dann war der Vormittag schon wieder vorbei. Am Nachmittag werden wir noch unsere Wäsche abholen, den Bericht im Internetcafe abschicken und dann geht es morgen weiter zur Bay Grand Case.

1- Ankern in der nähe von Jolly Habour

Ankern in der nähe von Jolly Habour

2- Markt in St Johns der Inselhaupstadt

Markt in St Johns, der Inselhauptstadt.

3- Einkaufsmeile mit Kreuzfahrtschiffen im Hintergrund

 Einkaufsmeile mit Kreuzfahrtschiffen im Hintergrund

4- Grillen auf der Onyx

Grillen auf der Onyx

5- Baden in einsamer Ankerbucht

Baden in einsamer Ankerbucht

6- Schöner wohnen auf St-Barth

Schöner wohnen auf St-Barth

7- St-Barth

St. Barth

8 - Ankern in einsamer Bucht bei einer kleinen Insel

Ankern in einsamer Bucht bei einer kleinen Insel

9- Sonnenuntergang ohne Greenflash

Sonnenuntergang ohne Greenflash

10 - Great Bay  - St.- Maarten

Great Bay  - St.- Maarten.

11- Blick auf Great Bay und Philipsburg

Blick auf Great Bay und Philipsburg

12 - Blick von der Festung auf Hafen un Bucht von Marigot

Blick von der Festung auf Hafen un Bucht von Marigot

13 - Marigot

Marigot

14 - Port le Royale - Marigot

Port le Royale - Marigot.