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Törnbericht 16 Mai 2008 bis 24.Mai 2008 Von Meganissi bis Kefalonia (Sami)

Am 16.Mai verlassen wir Meganissi und wollen nach Fiskardo, ( Kefalonia ) aber entgegen der Wettervorhersage haben wir plötzlich wieder starken Wind genau gegen an. Kein Problem wir biegen ab und laufen Sivota an. Hier hilft uns ein irisches Boot beim Anlegen und wir genießen den guten Schutz vor dem Wind. Die netten Irländer laden uns, nach der Rückkehr von unserem Spaziergang in die Berge, zum Drink ein und wir haben eine interessante Unterhaltung mit Ihnen. Da am nächsten Morgen, wieder entgegen dem Wetterbericht, kein starker Wind weht, legen wir frühzeitig ab und motorsegeln nach Fiskardo.

Es ist schon am Mittag sehr voll aber wir bekommen noch einem Platz direkt vor einem Restaurant zwischen Charterbooten. Wir kommen aber nicht bis an den Steg da das Wasser nicht tief genug ist. Die letzten 3 Meter müssen wir mit dem Dinghi überbrücken. Schon beim 2.mal passiert es: Fritz liegt im Wasser und legt unfreiwillig eine Schwimmeinlage ein. Anschließend wird das Geld aus dem Portemonnaie auf dem Tisch getrocknet.

Wir bleiben hier bis zum 20. 5., verlegen uns aber nach 2 Tagen an einen andern Platz, wo wir mittels Gangway (bei uns ein Brett) an Land können. Die Zeit vertreiben wir uns mit schwimmen und Leute beobachten. Da es noch früh im Jahr und nicht so heiß ist können wir auch wandern. Der Wirt vom Restaurant versorgt uns mit Wasser. Neben uns liegen nette Engländer mit denen wir uns unterhalten. Am vorletzten Tag kommt am Nachmittag Sturm auf, natürlich genau aus der einzigen Richtung welche für Fiskardo problematisch ist und eigentlich nur alle 3 bis 4 Jahre vorkommen soll.

Es entsteht heftiger Schwell und da viele Boote, trotz der Wetterlage einlaufen, ein schlimmes Chaos. Aber wie bisher immer, unser „German Bügelanker“ hält.
Am 21.5 geht es bei Windstille nach Sami, hier gibt es, wie wir nach einem Gang zur Information für Touristen feststellen, markierte Wanderwege und Höhlen zu besichtigen. Es gibt kostenlos Wasser am Steg und für 4 Euro recht teuer Duschen aber kostenlose, gutgepflegte Toiletten. Wir entschließen uns 3 Tage zu bleiben um uns die Gegend anzusehen.
Blick auf SAMI


Am ersten Tag erkunden wir den Ort der nichts besonderes bietet aber uns doch recht gut gefällt, Es gibt gute Einkaufsmöglichkeiten, eine Wäscherei und bei Vodafone Internet. Wir essen am Abend an der Promenade recht gut und preiswerter als in Fiskardo. Am nächsten Tag besteigen wir die beiden Berge auf denen in antiker Zeit die Akropolis stand, es ist nicht mehr viel zu sehen aber die Aussichten ins Tal und zu den Nachbarinseln begeistern uns.
Bei unserer Wanderung am nächsten Tag, zur Grotte mit See, entdecken wir noch einen Strand mit Dusche welchen wir am Nachmittag aufsuchen .
Bootsfahrt in der Grotte

Die Grotte mit unterirdischem See ist ein echtes Naturereignis, hier strömt Wasser von der Westseite der Insel in 14 Tagen unterirdisch durch die gesamte Insel zur Ostseite und vermischt sich mit Süßwasser. Durch einen Einsturz der Decke (vor 5000 Jahren) entstand ein Loch durch welches Sonnenlicht in die Höhle fällt und fantastische Farben erzeugt. Einige hundert Meter weiter ergießt sich das Wasser durch einen kleinen See ins Meer Am 24. Mai geht es dann motorsegelnd weiter nach Killini, der Nordwestecke des Peloponneses
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