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Törnbericht Ionisches Meer 4 bis 15 Mai 2008

Erstens kommt es anders zweitens als man denkt.
Offensichtlich haben wir das Wetter im Mai für Griechenland nicht richtig eingeschätzt. Von den vorherrschenden Nordwestwinden keine Spur ( bis 14.5.) dafür immer Südost bis Ost und auch Starkwind und hohe See. Dazu sind die nächte empfindlich kalt und am Tage schafft es die Sonne auch nur bis maximal 22 Grad.

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Unser Ankerplatz bei Kostas

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Alte Frau mit Handwebstuhl auf Meganissi

Da der Wind aus Süden bläst bleiben wir auf Meganissi und machen in den nächsten Tagen schöne Wanderungen. Wir treffen hier Ilse und Franz von der Joy wieder, welche uns auf den Wanderungen mit Ihrem Hund begleiten. Abends gehen wir  zweimal in der Taverne essen und benutzen die dortige heiße Dusche. Strom haben wir für 5 Euro 4 Tage und das Wasser ist frei.

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Blick auf Vathi

Am 8. Mai verlassen wir die Bucht nach einem Regentag  und motoren, teileweise mit Genua Unterstützung nach Vathi (Ithaka)  der Insel des Odysseus. Wir ankern in der Nordostecke der                sehr geschützten Bucht und unternehmen schöne Wanderungen in die Umgebung. Hier auf Ithaka merkt man noch deutlich, dass noch Vorsaison ist, alles wirkt noch verschlafen und es sind noch nicht viele Boote ( Charterer ) da.

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Ankerplatz auf Ithaka -Vathi

Wasser ist auf Ithaka ein Problem, da es keine Quellen oder Bäche gibt und nur Regenwasser aufgefangen wird oder  es kommt aus Entsalzungsanlagen.

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Blick auf Vathi

Es gibt in der Stadt nette Geschäfte und ein Internetcafé Auch hier treffen wir wieder Leute welche wir schon vom letzten Jahr kennen. Gleich am ersten Tag werden wir auf einen Israelischen Kat zum Kaffee eingeladen. Es sind 4 ältere Ehepaare an Bord und sie sind ausgesprochen freundlich zu uns. Für uns war es trotzdem ein etwas eigenartiges Gefühl, man  kann eine gewisse Befangenheit nicht völlig ablegen.

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Küstenwanderung auf Ithaka

Am letzten Abend gönnen wir uns in der Taverne eine gegrillte Dorade für jeden und einen griechischen Salat. Es war ausgesprochen lecker und unser erstes richtiges Fischessen in Griechenland.

Am 12 .5. verlassen wir unsere geschützte Bucht um in Richtung Kefalonia nach Süden zu segeln. Aber kaum sind wir aus der geschützten Buch heraus, erfasst uns heftiger und konfuser Seegang aus Süd und Ost. Temptation stampft und bohrt den Bug in die See und Mea wird schrecklich Seekrank. Sturm südlich des Peloponnes  war die Ursache für den Seegang. Nach einer Stunde gegen Wellen und Wind geben wir auf und laufen mit der Welle nach Meganissi. Um 14 Uhr sind wir wieder auf unserem Ankerplatz vor Kostas Bar. Er hat in der Zwischenzeit Teileröffnung und wir können Lebensmittel und Brot bei Ihm kaufen. Das Wetter gestaltet sich in den nächsten Tagen sehr wechselhaft mit Wind und Regen. Neidvoll hören wir von  unsern Kindern von dem schönen und warmen Wetter in Deutschland.

Wir liegen zwischen zwei größeren Schiffen aber sehr geschützt und haben kostenlos Wasser und Strom.  Wir nutzen die Zeit zum Schiff putzen und sind die ersten welche Kostas Waschmaschine nutzen dürfen. So mit frischer Wäsche und genügend Wasser kann es weitergehen...