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Liebe Freunde unserer Webseite,
nach einer schönen Fahrt mit der Fähre von Venedig nach Igomenitsa sind wir gut in Preveza angekommen. Das Wetter war schön und wir haben die Aussicht auf Venedig genossen und uns im Restaurant gut mit netten Holländern unterhalten. Bei herrlichem Sonnenschein kam gleich die richtige Stimmung auf.

Blick auf Venedig
Die 80 km mit dem Auto von Igomenitsa nach Preveza ging durch eine herrlich grüne und blühende Landschaft. Danach war für einige Tage Arbeit angesagt. Schiff putzen, Antifouling auftragen, Segel auf riggen etc. etc. Abends sind wir fast immer mit Inge und Erwin irgendwo zum Essen gegangen.
Es ist für die Jahreszeit noch recht kühl in Griechenland, am Tage so um die 20 Grad und in der Nacht nur 10 Grad.
Die späten Osterfeiern in Griechenland waren für uns eine Überraschung, (so spät) <unser Eindruck war, es ist ein eher ein stilles Fest im Kreise der Familien, mit Lammgrillen am Sonntag und dem Verzehr von vielem süßem Gebäck. Viele Griechen nutzen die Feiertage auch für einen Kurzurlaub.
Am 30 April ist Temptation dann pünktlich ins Wasser gekommen und wir haben mit Inge und Erwin auf Christianes und Erwins Geburtstag angestoßen. Nach gemeinsamen Abendessen in Preveza sind wir nach ruhiger Nacht am Morgen nach Lefkas gesegelt (richtige gelesen, gesegelt)
In Lefkas haben wir von den Schweden nur noch Gun und Jan Erik getroffen, die Beiden haben uns spontan zum Abendessen eingeladen. Wir haben uns prima unterhalten und typisch schwedisch, auch etwas zuviel getrunken.


Gun und Jan-Erik auf Ihrem Schiff
Am nächsten Tag ging es einen kurzen Schlag weiter nach Nidri wo wir 2 Tage geblieben sind. Wir hatten einen guten Platz an der Mole zwischen zwei Ausflugsbooten und freies Internet.

Reife Mandarinen bei gleichzeitig Blühte
Natürlich sind wir wieder zum Wasserfall, der auch tatsächlich Wasser führte, gewandert.

Es ging durch eine grüne und blühend Landschaft und wir haben in verwilderten Gärten Zitronen und Mandarinen geerntet. In Nidri liegen noch hunderte von Charterboten und blockieren die Stege, so dass nur schlecht ein Platz zu finden ist.
Christiane war fleißig und hat Klettverschlüsse ans Bimini, den Sonnenschutz und das Mückennetz genäht. Ein echter Zuwachs an Komfort beim Duschen.

Temptation mit Duschkabine auf dem Cockpit
Sonntag ging es dann weiter nach Meganisi, zu Kostas. Leider ist er mit dem Umbau noch nicht fertig und hat auch noch kein Internet. Wir haben hier ein deutsches Ehepaar getroffen, welches wir noch vom letzten Jahr kannten. Nach einer kleinen Wanderung haben wir einen ruhigen Abend auf dem Schiff verbracht und mit den Kindern in Deutschland telefoniert.
Der Plan, um den Peleponnes zu segeln wurde von uns aufgegeben, es gibt dort keine geschützten Ankerbuchten, man ist auch des Nachts in den nach Westen offenen Buchten ständig dem Schwell ausgesetzt. Zum Anderen ist auch das Wetter noch sehr unberechenbar.
Wir werden jetzt den Ionischen Inseln mehr Zeit widmen und in den Golf von Korinth segeln.
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