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Wir haben eingekauft und sind morgens am 30.4 schon um 6.30 aus dem Hafen um nach Westen zu segeln. Nach 2 Stunden stand ein Wind direkt von vorn mit ziemlicher Welle. Mea mußte gleich brechen aber Smokey ist wenigstens seefest. So haben wir den Kurs geändert und sind in eine ruhige Bucht südlich von Göcek gelaufen( Mövenbucht). Dort nahm an einem verfallenen Steg ein Mann unsere Leine an und erklärte uns,dass alles ganz sicher ist. Also blieben wir und aßen bei ihm Fisch zu Mittag welchen er fangfrisch aus dem Fischerboot holte. Das Restaurant war eine Ruine in der ein Raum mit Plastikfolie abgedeckt war und als Küche diente. Es ist nicht zu glauben wie Menschen so leben können ohne fließend Wasser ohne Strom und ohne Haus. Die vier Männer schliefen in verschiedenen verrotteten Schiffen und die alte Mutter in einer halbverfallenen Hütte auf dem Berg welche mit Plastikfolie als Dach gedeckt war. Trotzdem hat uns das Essen gut geschmeckt und wir konnten dem Mann der uns bekochte mit einem Schraubenzieher aushelfen. Nicht einmal Werkzeug haben sie. Die Nacht war schon ein bißchen unheimlich denn außer einem Lagerfeuer welches bis ca. 21.30 an war gab es nur eine Lampe vom Generator betrieben. Dann war es stockdunkel und nur der Esel und ein Hund gab manchmal eigenartige Geräusche von sich. Außerdem war der Wind am Nachmittag so stark ,dass wir arge Bedenken hatte ob die Muring auch hält. Am frühen morgen krochen die Männer aus ihren Behausungen. Zum Waschen gab es eine Schüssel mit Wasser aus der sich zwei bedienten.
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Die vefallene Steganlage vom Hügel aus gesehen
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Wir frühstückten und verließen die Bucht um nach 45 Minuten in einer anderen Bucht (Mauerbucht) festzumachen. Dort feierten wir Christianes Geburtstag nach, grillten und genossen den Tag bei einer schönen Wanderung auf markierten Wegen. Die Nacht war sehr ruhig und wir waren wieder das einzige Boot in der Bucht
Unten: Smoky muß immer dabei sein
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Ankern in der Mauerbucht
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Es wird gegrillt
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Auf schwierigen aber schönen Wanderpfaden
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Früh am nächsten Morgen ging es weiter nach Ciftlik. Wir haben ziemlich hohe See, welche sich aber mit der Zeit beruhigt. Die letzten 2 Stunden frischt der Wind auf und wir können zum ersten Mal segeln. In Ciftlik fällt der Anker auf 5 Meter in schönen gut haltenden Sand. Wir schlafen gut obwohl diesmal Schwell in die Bucht läuft.. Wieder mit Sonnenaufgang geht es weiter bis nach Dacta. Fast kein Wind und kaum andere Boote unterwegs. Es ist ein langer Schlag aber für die nächsten Tage ist schlechtes Wetter angesagt und in Dacta sind wir gut geschützt, wenn es nicht aus Süd bis Ost weht. Unten: Ankern vor Dacta
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In Dacta trifft die angekündigte Wetter Verschlechterung in der Nacht ein. Es bläst in Böen bis 8 BF und Fritz macht sich Sorgen ob der Anker hält. Am nächsten Tag setzt Regen ein der mehr als 24 Stunden anhält. Ab und zu gehen wir in den nächsten beiden Tagen mit dem Dingi an Land zum Einkaufen und eimal auch zum Essen - Wir hatten uns für Fisch entschieden und es war gut aber auch teuer. Nach 3 Tagen sieht das Wetter wieder gut aus und wir motoren nicht weit zur einer Ankerbucht ( Palmutbüki) mit kleiner Marina , entscheiden uns aber fürs Ankern. Da wir die Liegegebühr sparen, gehen wir wieder essen.Unten: Blick über die Marina zu unserem Ankerplatz.
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Früh, diesmal schon vor Sonnenaufgang, geht’s los. Wir wollen nach Bodrum. Der Wind ist schon da und unter Genua und Motor geht es in Richtung Knidos zum Kap. Der Wind wird immer stärker und kommt mit 6 Bf die Berge runter. Dabei können wir das Kap nicht runden und laufen Knidos an. Der Anker hält nach zweiVersuchen in dem harten Sand . Wir frühstücken ein zweites Mal und schauen den Wetterbericht an. O jeh, für Morgen ist Starkwind aus Nordwest bis Nord angesagt, da können wir Bodrum streichen. Aber wir sehen auch, dass der Wind in der Zwischenzeit stark nachgelassen hat und entscheiden Anker auf und ab in Richtung Bodrum.
Ein großer Schreck durchfährt uns als wir beim Einholen der Kette feststellen, das bei Ca. 20 Meter ein Glied gebrochen ist. Da haben wir aber einen Schutzengel gehabt. Wir hätten Anker und Boot...... verlieren können.
Es klappt und wir runden das Kap ohne Probleme. Danach kommt der Wind aus Westnordwest und wir setzen die Segel. Schnell bekommen wir Ca. 5 BF und mit 2 Reffs im Groß und 2/3 Genua geht es mit 6,5 kn nach Bodrum. Wir rufen die Marina schon von unterwegs an und erfahren das sie Platz für uns haben.
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Der Hafen von Bodrum im Hintergrund die Marina. Am nächsten Tag (9.Mai) fahren wir mit der Fähre nach Kos. Es ist für uns die kostengünstigste Möglichkeit unser Pässe gestempelt zu bekommen um die 90 Tage Aufenthalt in der Türkei nicht zu überschreiten. Kos ist eine touristische Insel und wir stellen fest, dass es deutlich teuerer ist, als in der nur 9 Meilen entfernten Türkei. Es gibt dort die höchsten Palmen, welche wir bis jetzt gesehen haben und die 1000 jährige Platane des Hippokrates. Die Reste einer Ritterburg zu sehen und natürlich unzählige Restaurants.Wir sehen uns ausgiebig die Stadt an und besuchen die neue Marina an.
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Rast in Kos und die 1000 jährige Platane
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Zurück in Bodrum entscheiden wir 6 Tage zu bleiben, um die Stadt mit der Burg und Museum anzusehen,sowie Reisen nach Pumukale und Ephesos zu unternehmen. Es sind jeweils Tagesreisen und die Katzen zeigten bis jetzt bei solchen Reisen keine Probleme den ganzen Tag allein zu sein.. Wir sind schon sehr gespannt. Am 11.Mai um 6:00 geht es nach Pumukale. Mehr über Bodrum und unsere Reisen im nächsten Bericht.
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