|
18.06.06 –22.06.06 Die Temptation ist inklusive Besatzung in Guernsey angekommen. Da die beiden Katzen an Bord sind, dürfen sie allerdings nicht in den Hafen, sondern müssen an einem vor dem Hafen schwimmendem Ponton anlegen. Macht aber nichts, denn so kommt das Banana Boot auch einmal zum Einsatz und Fritz darf paddeln. Alternativ gibt es auch Wassertaxen, aber die Kosten liegen bei einem Pfund pro Person und Fahrt. Da wird doch besser gespart und gepaddelt! Die GIM hat keine Katzen dabei und darf daher im Hafen liegen. Fritz und Chris erkunden natürlich die Stadt Guernsey. Die Ansicht der Stadt und des Fort ist sehr schön. Am Abend isst Christiane zum ersten Male Fish & Ships - und es schmeckt ihr sogar gut! Am nächsten Morgen geht Fritz mit Rucksack und Banana-Boot zum Duschen, danach kümmert er sich brav ums Frühstück und kauft ein Baguette. Das Städtchen ist voll mit Urlaubern und Business Leuten - ein ziemlicher Kontrast. Es gibt viele Banken, Parfümerien und Juweliergeschäfte, weil die Insel Tax Free ist. Für die „Deutsche Geldbörse„ aber immer noch zu teuer. Auch im Marineshop gibt es noch einiges zu besorgen. Die beiden kaufen eine Petroleumlampe, um damit zu heizen und um eine Notbeleuchtung haben (Tipp von der GIM). Während der Nachtfahrten ist es doch ziemlich kalt. Es gibt keine Bewegung und manchmal regnet es oder es fällt Tau. Wenn sich die beiden dann nach der Wache in voller Montur (nur die Rettungsweste wird ausgezogen, damit sie sofort einsatzbereit sind, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert) schlafen legen, ist es im Salon auch kalt und trotz Decke haben die beiden gefroren.
Nach dem Einkauf im Marineshop nehmen Chris und Fritz einen Bus für 50 Cent pro Person, um eine Inselrundfahrt zu machen. Es ist schon gewöhnungsbedürftig, dass alle auf der verkehrten Straßenseite fahren. Die Insel hat ein starkes Verkehrsaufkommen und recht schmale Sträßchen, die eigentlich keine Autos zulassen. Es gibt eine Menge zu sehen. Guernsey ist hügelig und hat viel Landwirtschaft; überall sieht man Gewächshäuser und Felder. Sogar Kühe gibt es! Die Gärten sind nicht mit Zäunen, sondern mit Mauern umgeben. Wenn man die “Rosenzüchterin” von Charlotte Link gelesen hat, kann man den dort beschriebenen Eindruck bestätigen. Am Abend gucken sich die beiden das Fußballspiel England - Schweden in einem Pub an. Es ist heiß und laut und die Stimmung ist wirklich beeindruckend. Hunderte von rot weiß gekleideten englischen Fans und eine blau gelb gekleidete Schwedin. Die Engländer singen so, dass man eine Gänsehaut bekommen kann. Auch als Chris und Fritz sich als Schwedenfans outen (mutig, mutig), war es kein Problem - alle blieben nett und freundlich.
Am nächsten Tag war wieder einmal Waschtag. Mit zwei Wäschesäcken bewaffnet wird das Banana Boot bestiegen. Im Waschsalon treffen die beiden ein paar nette Holländer - klar, dass mit ihnen erst einmal geklönt wird. So vergeht dann auch die Zeit ziemlich schnell . Zurück an Bord nutzen sie Wireless Lan und schreiben mails an die lieben Verwandten und Freunde.
Am nächsten Tag erkunden sie weiter die Insel. Es gibt tolle Strände - aber bei Temperaturen um die 15 Grad locken sie leider nicht zum Schwimmen. Außerdem kann man nur während der Ebbe schwimmen, weil sonst das Wasser bis an die Steinmauern reicht. Es gibt ein Fort an zu schauen und eine Menge Kirchen. Auch die Relikte des Zweiten Weltkrieges sind überall zu sehen. Morgen früh geht es mit einem langen Schlag ca.26 Stunden weiter nach Brest .
Weitere NEWS also von dort.....Hier aber wie immer noch ein paar Bilder der Insel:
|
|