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11.06.06 –17.06.06 Morgens um 5.30 haben Fritz und Chris in Dieppe angelegt. Ihnen bot sich eine beeindruckende Kulisse bei der Einfahrt in den Hafen: Steile Küsten und ein tiefer fjordähnlicher Einschnitt, mit der Altstadt im Hintergrund. Die Tidenhöhe betrug 9 m. Hier wollen die beiden zwei Tage bleiben. Überall gibt es leckere Sachen zu kaufen und Restaurant reiht sich an Restaurant. Da können die beiden natürlich nicht widerstehen und gehen essen. Muscheln, Seezunge und Creme Caramel. Dazu natürlich einen leckeren Wein. So lässt es sich ganz gut leben und aus den zwei Tagen wurden wegen des Wetters drei. - bei Gewitter und starkem Wind wollten sie lieber nicht wieder los segeln. Im Hafen war viel Schwell, so dass man glatt seekrank werden konnte.
15.06.06 Los geht es um 8.00 Uhr zum nächsten langen Schlag. Der Wind und damit 2,5m Wellen steht direkt auf dem Hafen. Die Temptation kämpft sich durch die Wellen. Mea muss leider wieder spucken. Die Arme. Zudem stinkt es im Salon - jetzt hat auch noch die arme Flocke auf das Polster gepinkelt... Die Temptation hat zuviel Segel, also wird erst einmal gerefft. Immer noch zuviel - ein Teil der Genua wird eingeholt. Dann ist es endlich besser und auch Mea liegt wieder entspannt im Salon. Die Aries (Windsteueranlage) steuert prima. Nach 80sm wunderbarem Segeln schläft der Wind ein. Leider bleibt die Welle. Also holten die beiden die Segel ein und motorten weiter. Ab 20.00 Uhr wechselten sie sich ab - alle zwei Stunden Wachwechsel. Anstrengend, aber ein schöner Sonnenuntergang und ein schöner Mondaufgang entschädigen. Zudem funkeln die Sterne um die Wette. Eine ruhige, kalte und durch viel Tau auch nasse Nacht. Um 6.45 legen sie dann in Cherbourg an. Schnell wurde mit Gerda und Harkan von der GIM eine Anleger (Pernod und Bier) getrunken und dann ging es ab ins Bett. Um 10.00 Uhr wurde Chris von Fritz mit frischem Baguette und Kaffee geweckt. So lässt es sich gut aushalten! Danach wurde die schmutzige Wäsche zum Waschsalon getragen. Dort angekommen fiel Ihnen auf: Mist - kein Waschpulver. Also zum nächsten Supermarkt (10 Minuten Fußweg), Waschpulver gekauft und wieder zurück. Mit Schwierigkeiten bekamen sie die Waschmaschine in Gang und gingen dann ein Bier in der nächste Kneipe trinken (Auffällig viel Alkohol wird auf dieser Reise getrunken!! Ständig Anleger mit Pernod und Bier, Kaffee mit Amaretto, Bier in Kneipen......wohin das wohl noch führt? Anm. des Webmasters). Als Chris und Fritz dann aus der Kneipe zurück kamen betrat ein Mann den Waschsalon. Auch ihm entfuhr ein: Oh je, kein Waschpulver. Chris und Fritz halfen ihm aus und unterhielten sich noch sehr nett. Der Mann kam aus dem Elsass, sprach gut deutsch und war mit einer Fußballmannschaft zu einem internationalen Treffen in Cherbourg. Die Trikots mussten gewaschen werden. Zum Schluss holte er seine Bibel, suchte einen Psalm aus und erklärte, dass er Fritz und Chris in seine Gebete einschließen wollte, damit sie auch sicher mit der Temptation unterwegs sein würden. Dann kann ja jetzt nichts mehr passieren...
Zurück an Bord wurden die Polster gewaschen und in die Sonne gelegt. Mit Febreze eingesprüht und wieder getrocknet. Am nächsten Morgen haben die beiden den Berg mit Fort (geschlossen) bestiegen, um den Ausblick über Cherbourg zu genießen. Danach schauen sie sich noch die Altstadt an gingen einkaufen. Am nächsten Morgen wollen sie um 6.00 Uhr nach Guernsey aufbrechen.
Hier einige Eindrücke der beiden - sie wollen uns scheinbar neidisch machen ;-)
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