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14.07.06:  Da der Wind mal wieder nicht mitspielt, müssen Fritz und Chris weiter an Ort und Stelle bleiben. Sie fahren mit dem Bus nach Noia, um ein bisschen einzukaufen (nicht nur Lebensmittel). Als Erstes kaufen sie einen neuen Rucksack für Fritz mit weniger Fächern und Reißverschlüssen (wichtig, damit er nicht weiterhin so viele Dinge verliert...). Den alten lassen sie gleich da. Dann schauen sie sich die Stadt (oder besser gesagt: das Städtchen) an. Es ist ziemlich heiß; überall gibt es Baustellen und so ist es ziemlich staubig. Nach 2 Stunden haben sie die Nase voll und fahren mit dem Bus zurück. Und mal wieder gibt es eine böse Überraschung, als die beiden auf der Temptation ankommen: dieses Mal haben sie ihren Schlüssel verloren! Doch Rettung naht: Harkan kommt mit dem Wantenschneider und knackt das Schloss. Glück gehabt. Irgendwie ist der Wurm drin und Fritz und Chris sind froh, den Hafen hinter sich zu lassen. Der Wind hat sich gelegt und sie legen ab, um zu ankern. Sie verbringen eine wunderbare Ankernacht, die erste auf der großen Reise.

15.07.06: Die Temptation hat in Nauta Sanxenx angelegt. Was für ein Kontrast! Eine
hochmoderne Marina mit riesigen Yachten, hauptsächlich Motoryachten. Dazwischen liegen seitlich am Kai die kleine Temptation und die GIM. Oberhalb des Kais führte die Promenade vorbei. Gegen 18.00 Uhr setzte eine Völkerwanderung ein. Fritz und Chris waren froh, sich gegen die neugierigen Blicke mit der Kuchenbude schützen zu können. Rund um das Hafenbecken gab es viele Geschäfte; sogar eine Tierhandlung war dabei. Die beiden freuten sich, so konnten sie Katzenstreu kaufen und brauchten es nicht soweit zu schleppen. Es wurde allerdings das teuerste Katzenstreu ihres bisherigen Lebens (6 kg für stolze 25 Euro). Hinterher ärgerten sie sich - warum haben sie nicht im Geschäft sofort gesagt, dass es zu teuer ist?! Danach war ihnen und ihrer Geldbörse nicht mehr nach Essen gehen. Also wurde gekocht und früh ins Bett gegangen. Gegen 24 Uhr starten die verschiedenen Discos. Fritz und Chris konnten mindestens 3 verschiedene Musikrichtungen auf einmal hören. Gegen 6 Uhr morgens verstummten auch die letzen Gesänge und sie schliefen endlich richtig ein.

16.07.06: Die beiden motoren mal wieder und wollen ankern. Das Wetter ist herrlich und sie ankern in einer schönen Bucht. Diese ist voll mit Menschen, die mit der Fähre wie mit einem Bus zur Insel gebracht werden. Beim Aufbauen der Kuchenbude fällt Chris die Kappe vom Kopf ins Wasser und sie springt beherzt hinterher. Einsatz geglückt, Kappe gerettet. Das Wasser ist glasklar und mit 19 Grad nicht zu kalt. Neben der Temptation ankern hier viele andere Schiffe. Harkan und Gerda kommen mit dem Gummiboot zu den beiden, um einen Anleger zu trinken. Danach wird das Bananaboot klar gemacht, es klappt gut. Nun soll es an den Strand gehen. Chris packt ihr Handy, die Kamera und die Geldbörse in den Rucksack und los geht's. Es ist allerdings doch weiter als gedacht....Fritz ist also gefordert; er rudert die beiden prima an Land. Beim Aussteigen ist das Wasser dann allerdings tiefer als erwartet und plumps liegt Christiane mit Rucksack im Wasser. Schnell rettet sie sich an Land und packt alles aus. Die Kamera ist trocken - aber das Handy ist nass. Oh je! Sie versuchen, es zu trocknen und legen es in die Sonne. Und: Glück gehabt - es funktioniert noch! Nach dem Schrecken sind die beiden noch ein bisschen auf der Insel zum Anleger für die Fähre gelaufen und haben ein Bier getrunken. Dann ging es mit dem Bananaboot zurück zur Temptation. Dort wurde wieder gekocht, ein leckerer Wein getrunken und dem schönen Sonnenuntergang zugeschaut. Der Strand ist leer geworden; die letze Fähre hat die Insel verlassen. Es sind nur noch 7 Schiffe, die über Nacht bleiben. In der Nacht herrscht ziemlicher Schwell und Fritz will am nächsten Morgen nach Baiona weiter segeln. Die GIM bleibt noch einen Tag länger dort.

17.07.06: In Baiona angekommen haben Fritz und Chris zum ersten Mal an einer Mooringleine angelegt. Sie hatten gerade den Heckanker fertig gemacht, um ihn im Hafenbecken fallen zu lassen, als ein Mann den beiden ein dickes Tau zeigt. Also sind sie gerade auf den Steg zu gefahren, haben das Tau nach hinten auf die Achterklampe belegt und vorne mit zwei Vorleinen festgemacht. Dann schwoilen sie so leicht vor sich hin. Dies ist nicht unangenehm, weil keine starke Ruckbewegungen auftreten. Der Hafen liegt prima. Die Toiletten und Duschen liegen in einem Teil des alten Castels und befinden sich direkt an der Altstadt. Daneben sind auf beiden Seiten Badebuchten. Hier werden die beiden ein paar Tage bleiben.

!8.07.06: Es ist mal wieder Zeit - Wäsche wurde zum Waschen in die Stadt gebracht. Zum ersten Mal gibt es keine Selbstbedienung. Fritz und Chris können die Wäsche abends fertig abholen. Welch Service - da könnten sie sich glatt dran gewöhnen. Auch essen gehen kann man prima; es gibt viele Restaurants mit Schalentieren und Fisch.

19.07.06: Nach dem Einkauf fragt Fritz nach einem Päckchen an der Rezeption. Tatsächlich - es ist angekommen. Fritz strahlt und beim Auspacken ist es wie Weihnachten. Dem Päckchen liegt ein langer Brief von Bianca bei und beim Lesen ist Christiane ganz gerührt. Fritz studiert die Bedienungsanleitung des neuen Handys und ist nach kurzer Zeit schon ziemlich vertraut mit dem Gerät. Fritz und Chris wollen sich noch einmal für die Hilfe von Bianca und Karsten bedanken (hiermit angekommen!).

20.07.06: Fritz und Chris genießen die Stadt und schlendern durch die Gassen. Sie gucken sich den Nachbau der Pinta an, mit welcher Columbus aus Amerika nach Baiona zurück gekommen ist. Danach klettern sie einer Heiligen Statue in den Kopf und haben einen guten Ausblick über das Meer und die Stadt. Am Abend gegen 21 Uhr gehen sie dann wunderbar Essen - in dem Castel ist auch ein Restaurant untergebracht. Um diese Zeit sind die beiden noch die ersten. Die meisten Leute kommen erst gegen 22 Uhr.

21.07.06: Fritz putzt die Temptation. Gegen 13.00 gehen sie dann rüber auf die GIM  und werden mit Rum Punsch und Karibik Musik begrüßt, damit sie sich schon ein bisschen auf die Westindischen Inseln freuen können. Sie beschließen, morgen um 8.30 Uhr nach Portugal zu segeln. Fritz und Harkan studieren die Wetterberichte. Es wird wohl wieder ein Motortag werden....

Damit sind gute drei Wochen in Galizien vorüber - aber weitere spannende Wochen mit sicherlich unvergesslichen Eindrücken liegen ja noch vor ihnen,..

6.1 Wir machen einen Landausflug zur Insel

Landausflug zur Insel

6.2 Badebucht der Insel

Badebucht der Insel

7. Nicht nur GIM und Temptation ankern hier

Nicht nur GIM und Temptation ankern hier

9. Sonnenuntergang in der Inselbucht

Sonnenuntergang in der Inselbucht

12. Blick auf einen Teil der Festung

Blick auf einen Teil der Festung

13 Morgens in der Altstadt von Bayona (Baiona)

Morgens in der Altstadt von Bayona (Baiona)

14. Es wird gegessen was das Meer liefert

Es wird gegessen, was das Meer so liefert...

17 auf Tour mit Harkan un Gerda

Auf Tour mit Harkan und Gerda

17.2 von der Festung Blick auf die Stadt

Blick von der Festung auf die Stadt

20 - Blick von der Figur auf Stadt und Hafen

Blick von der Figur auf Hafen und Stadt

Nachbau der Pinta

Nachbau der Pinta

ChrisSonnenschirm

Chris lässt es sich gut gehen