Banner 2

13.01.07-17.1.07: Bis nach Wallilabou gegen den Wind gekämpft. Der Wind ist in diesem Jahr eigentlich immer zu nördlich, also müssen wir gegenan. Nichts mehr gewohnt und mir wird leicht übel. Mea geht es ungewöhnlicherweise recht gut. Ich muss erst einmal flach liegen. Fritz steuert brav allein. Die Temptation stampft durch das Wasser und taucht mit dem Bug in die Wellen. Manchmal klatscht der Bug richtig auf das Wasser. Wir haben das Großsegel gesetzt und laufen trotz Motor nur 3,5kn. Am Nachmittag habe ich mich ein bisschen erholt und löse Fritz am Ruder ab. Endlich nach 9,5 h erreichen wir Wallilabou. Ein Bootsboy nimmt unsere Leinen. Wir legen an einer Boje an und mit der Heckleine am Ufer. Da wir Wasser brauchen, bringt er uns einen langen Schlauch ans Schiff. Danach verholen wir uns zum Ankern vor die Filmkulisse und machen mit Heckleine fest. Fritz holt mit dem Dinghy Eis und wir trinken auf der Onyx, die schon 2 Stunden vor uns angelegt, den Sundowner.

14.01.07: Früh am Morgen Anker auf. Für Fritz schon Schwerstarbeit, da der Anker in 15m Tiefe liegt. Hand über Hand 25m Kette und den Anker aufholen. Hat gut geklappt und los geht es. Wieder gegenan, aber wenigsten ist keinem schlecht. Die Onyx will bis Marigot Bay segeln, wir werden es nur bis Soufrierre schaffen. Genau vor der Einfahrt ruft uns die Sappho an und fragt, wo wir sind. Sie liegen vor den Pitons. "Ist da noch eine Boje frei?" frage ich. "Ja, direkt neben uns", lautet die Antwort. Ansteuerung Piton. Der Bootsboy wartet schon um Vor- und Heckleine anzunehmen. Dann wird erst einmal geschwommen. Zum Sundowner auf die Sappho. Wir freuen uns, dass wir Kirsten und Jo noch einmal getroffen haben. Sie hatten Motorprobleme und konnten erst vor 2 Tagen die Rodney Bay verlassen. Da die zwei die Welt umsegeln wollen, trennen sich unsere Wege. Sie gehen nach Süden und wir nach Norden.

15.01.07: Zurück zur Marigot Bay. Nur 11sm mit Motor und Segel, wo die Onyx auf uns wartet. Wir legen an der Boje an, klarieren ein und stapfen den Berg zum nächsten Einkaufsmarkt hoch. Ein traumhafter Blick über die Bucht, aber wir haben keine Kamera dabei. Abends gehen wir mit Annemarie und Peter zum Sundowner und danach folgt gleich das Abendessen. Früh ins Bett, aber es ist so heiß und es weht kein Wind, so dass ich im Cockpit schlafe.

Gut ausgeschlafen geht es zurück nach ST Lucia. Wir können sogar ein bisschen segeln. Angelegt im Hafen, die Emails abgeholt und das Telefon aufgeladen. Einige ARC Schiffe gesichtet und schon ein bisschen geklönt. Das Schiff gewaschen und die Wäsche zur Wäscherei gebracht. Mit Chaser 2 über Funk verabredet. Zum Sundowner zur Onyx, die vor Anker liegt. Annemarie macht den besten Rum Punsch und lädt uns auch noch zum Essen ein. Tortellini mit Käsesauce und grünem Salat - hm, lecker.

17.01.07: Wieder die Dusche ausgiebig genossen und dann mit dem Bus zum Supermarkt. Schwerbeladen zurück zur Temptation. Danach das Schiff von innen geputzt. Der Staubsauger kommt zum Einsatz (geht nur im Hafen 220Volt). Die Wäsche geholt und eingeräumt, Betten bezogen. Nun ist alles fertig und morgen geht es weiter nach Martinique.

19.01.07: Nach dem Frühstück kommen Phil und Ivonne noch auf einen Kaffee und wir verabschieden uns. Sie werden weiter nach Süden gehen und die Hurrican Saison in Venezuela verbringen. Wir segeln nach Norden zur letzten der Windward Islands, Martinique.

Wir können tatsächlich mal 2 Stunden segeln, ein schönes Gefühl. Dann lässt der Wind mal wieder nach und dreht auch noch auf mehr Nord. Motor an und weiter geht's. Martinique kommt in Sicht. Lange nicht so steile hohe Berge wie St. Vincent. Sogar eine Kuhweide können wir sehen. Ein bisschen wie in der Eifel, wenn da nicht die Palmen wären. Wir ankern in einem riesigen Ankerfeld mit über 500 Schiffen. Sofort gekocht und gegessen, bevor wir zum Sundowner auf die Onyx fahren. Peter hat Eis im Hafen besorgt unter erschwerten Bedingungen. Keiner wollte ihm etwas verkaufen. Da ist er in eine Bar und hat einen Wein getrunken und erst dann Eis bestellt. Für 6€ ein teurer Sundowner. Gut vor Anker geschlafen ohne Rollen und ohne Mücken. Morgen werden wir einklarieren und ein bisschen Le Martin erkunden.

1- Ankern in Wallilabou

Ankern in Wallilabou 1

1.2.Ankern in Wallilabou

Ankern in Wallilabou 2

1.3 Obsteinkauf von Bootsboys

Obsteinkauf von Bootsboys

2- Ankern in Martinique vor Le Marin

Ankern in Martinique vor Le Marin

3 - Ankern vor Le Marin

Ankern vor Le Marin

4- Es gibt auch einsame Buchten auf Martinique

Es gibt auch einsame Buchten auf Martinique

ATT00016

Peter