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Logbuch vom 2.2.07-10.02.07

Mit neuer Sonnenbrille, Anker auf nach Anse Mitan, eine Ankerbucht in Nähe der Hauptstadt von Martinique, Fort de France. Wir wollen mit der Fähre nach Fort de France um in einem Reisebüro meinen Rückflug mit den Katzen nach Amsterdam zu buchen. In der Nacht ziemlich viel Wind und Schwell. Am nächsten Morgen verholen
wir die Temptation an einen Anlegesteg um dort Wasser und Diesel zu bunkern. Wir bleiben eine Nacht ,damit die Batterien mal wieder richtig aufgeladen werden. Peter und Annemarie kommen mit dem Dinghy zum Steg und gemeinsam geht es mit der Fähre in die Stadt. Da Annemarie Französisch spricht, schaffen wir es einen Flug mit Katzen zu reservieren. Wir müssen nach 2 Stunden wieder kommen um zu sehen ,ob die Fluggesellschaften uns mit den Katzen mit nehmen. Die Zeit haben wir genutzt um zu Mittag in einem Restaurant kreolisch zu essen. Danach noch ein bisschen eingekauft und endlich eine Lampe für das Cockpit gefunden, damit wir Abends auch lesen können. Zurück zum Reisebüro, welches uns die Einfuhrbestimmungen für Tortola und St Maarten ausgedruckt hatten. Aber noch kein grünes Licht für die Katzen. Zurück mit der Fähre nach Anse Mitan. Wir kommen gerade richtig um den Sundowner am Steg in einem Lokal zu trinken.Oh was ist das? Das Dinghy der Onyx hat einen " Plattfuß" Peter und Fritz pumpen es auf und versuchen das Loch zu finden. Nichts gefunden . Schnell steigen Peter und Annemarie ins Dinghy ,bevor es wieder Luft verliert und fahren zur Onyx. Die Nacht am Steg war schrecklich laut und mit so starkem Schwell ,dass einer unserer Ruckdämpfer mittendurch gerissen ist. Schnell Leinen los und zurück zum
Ankerplatz. Peter hat inzwischen mehrere Risse im Beiboot gefunden. Es scheint ,dass das Dinghy unter den Steg geschoben wurde und dort gescheuert hat. Den letzen Logbuch Bericht geschrieben und in den Ort um ihn im Internetcafe abzuschicken. Mal wieder Pech gehabt, der USB Stick wird nicht genommen. Zurück um den Laptop zu holen. Endlich ein Lokal gefunden ,welches Wireless Lan hat. Aber irgendetwas funktioniert nicht. Neben Fritz sitzt ein netter Franzosen, der mit seinem Computer im Internet ist. Dieser nimmt den USB Stick und steckt ihn in seinen Computer. Tatsächlich der Bericht mit Bildern ist gesendet. Am nächsten Morgen sind wir schon um 8.00 Uhr unterwegs um ein bisschen durch den Wald zu laufen. Der Weg führt erst am Strand entlang, dann über einen schmalen Pfad und endet in der nächsten Bucht. Nach 2 Stunden sind wir wieder zurück, aber wenigsten etwas Bewegung. Zurück auf dem Schiff erst einmal das Reisebüro angerufen. Eine Erfolgsmeldung. Wir brauchen einen zweiten Käfig und sonst nichts. Schnell ins Beiboot und die nächste Fähre nach Fort de France um das Ticket zu bezahlen. Auf dem Ticket sind beide Katzen eingetragen und uns fällt ein Stein vom Herzen. Die Temptation wird mit dem Frachter zwischen dem 10. und 20. Mai nach Mallorca gebracht. Ich fliege am 11. Mai in Tortola ab. Fritz kann erst in letzter Minute buchen, wenn der genaue Termin feststeht, weil er beim Verladen dabei sein muss. Wir nehmen ein Taxi und lassen uns zur nächsten Zoohandlung fahren, kaufen einen Käfig und Katzenfutter und lassen uns wieder zur Fähre bringen . Wir kommen noch gerade rechtzeitig um den Sundowner auf der Onyx zu genießen.
Am nächsten Morgen Anker auf zur letzen Station auf Martinique nach St.Pierre. 2 Stunden flottes Segel nur unter Genua bis der Wind einschläft. Motor an bis der Anker in 5m Tiefe in Sand fällt. Fritz setzt die Taucherbrille auf und prüft ob der Anker gut sitzt. Dann befreit er die Temptation von Muscheln und Algen ,die in dem warmen Wasser schnell wachsen. Anschließend mit dem Dinghy ins Dorf um ein zu kaufen. Auf dem Markt Annemarie und Peter getroffen und mit den Beiden
zum Mittagessen eingekehrt. Das Wetter ist im Moment nicht so sehr schön. Es ist sehr tropisch ,warm und alle 20 Minuten kommt ein Regenschauer.

Am nächsten Morgen fahren wir schon früh in den Ort um beim Zoll aus zu klarieren. Pech gehabt es wird erst um 10.30 Uhr geöffnet. Wir schauen uns ein bisschen in dem Ort ,der 1902 bei einem Vulkanausbruch vollständig zerstört worden ist, um die 30.000 Tote und nur 1 Überlebender, welcher im Gefängnis saß. Auf den Resten der Häuser sind neue gebaut worden, die aber auch schon wieder zerfallen.

05.02.07 Um 7.00 Uhr Anker auf um die 34sm nach Dominica zu segeln. Die Vulkanberge von Martinique sind in Wolken gehüllt, feuchte Nebelschauer ziehen am Himmel. Es erinnert uns an Szenen aus Herr der Ringe, aber nicht an Karibik. Es fängt stärker an zu regnen und der Wind pfeift. Als wir aus der Landabdeckung kommen packen uns Wind und Welle. Mea wird wieder einmal seekrank. Fritz beseitigt die Spuren, während ich steuere. Zwischendurch schläft der Wind ganz ein um dann mit Wucht zurück zu kommen Kurz vor Erreichen der Ankerbucht sehen wir eine große Delphinschule, leider sind sie hier nicht so zutraulich und kommen nicht nah genug um sie zu fotografieren. Die Onyx ist schon an einer Boje fest und hat für uns eine reserviert. Pancho heißt der Boatsboy der uns behilflich ist. Er fährt Peter und Fritz zum Einklarieren nach Roseau, der Hauptstadt von Dominica. Wir liegen in 12m glasklarem Wasser und können viele bunte Fische vom Schiff aus sehen. Nach fast 2 Stunden bringt Pancho Fritz und Peter wieder zurück. Sie haben Eis für den Sundowner dabei. Leider schauert es auch hier dauernd. Für den nächsten Morgen haben wir einen Landausflug bei Pancho gebucht. Er holt uns um 9.00Uhr ab und bringt uns an Land. Dort wartet ein Taxifahrer auf uns der und einen Teil der Insel zeigen wird. Hier sind die Taxifahrer als Fremdenführer geschult und wir bekommen einen kleinen Einblick in Natur und Geschichte der Insel. Er zeigt uns Roseau wo 15000 der 75000 Einwohner von Dominica leben. Danach geht in die Berge über abenteuerliche schmale Straßen mit Schlaglöchern so groß, dass der Taxifahrer Drumherum kurven muss. Diese Insel ist die bisher tropischste. Dichter Regenwald mit vielen Blumen, Brotfrucht- Papayer- Muskatnuß- Orangen- Mango- Grapefruitbäumen. Riesige Farne mit Schmarotzerpflanzen, die wir nur als Topfpflanzen kennen. Die Insel ist sehr schroff und wild, welches durch die üppige Vegetation gemildert wird. Es ist angenehm kühl und zum erstemal können wir uns vorstellen, dass es sehr schön sein kann, hier zu leben. Überall sind Bäche und Flüsse, und der Führer erklärt -365- für jeden Tag einen. Es soll das beste Trinkwasser in der ganzen Karibik auf Domenica geben. Durch hölzerne Rohre wird das Wasser zu Staubecken geleitet und zur Stromerzeugung genutzt. Die Fahrbahnränder sind mit Zitronengras und Fleißigenlieschen gesäumt... Wir erreichen eine Stelle an der ein Wasserfall durch Höhlen und Spalten in einem natürlichen Badebecken endet. Schnell ziehen wir Badeanzüge an und nehmen ein Bad in dem herrlich kühlen Süßwasser. Schwimmen,Fritz voraus, mit etwas gemischten Gefühlen durch schmale Spalten ca. 50 Meter, bis eine domartige Höhle mit Wasserfall am Ende sich öffnet. Zurück treiben wir von alleine. Wir haben Glück gehabt und konnten alleine baden, kurz danach kommen viele Leute vom Kreuzfahrtschiff AIDA. (alle haben Badetaschen mit dem
Schriftzug AIDA). Weiter geht es mit dem Auto durch die Berge zu einem anderen Wasserfall. Besser gesagt zu zweien. Der eine führt heisses und der andere kaltes Wasser. Es ist sehr voll und wir laufen wie in einer Karawane. Trotzdem ist es ein Erlebnis die Füsse in das heisse Wasser zu stecken. Zum Mittagessen bringt uns unser Führer in ein lokales Restaurant. Wir stärken uns mit Fisch und lokalem Gemüse. Danach fahren wir zu den Schwefelquellen, 180 Grad heisses Wasser steigt an mehreren Stellen auf, und es blubbert und stinkt erbärmlich nach Schwefel. Wir kaufen Schwefelschlamm gegen alle möglichen Zipperlein. Am nächsten Tag ( 7.2.)geht es bei wenig Welle und schönem Wind weiter nach Portsmouth. Leider nur für 2 Stunden, dann wieder wechselnde Winde mit Squalls. Bevor wir den Anker fallen lassen kommt schon ein Bootsboy und bietet uns eine Tour durch den Indianriver an. Chris möchte es gerne und Fritz willigt ein. Um 15 Uhr holt uns der Führe ab , ein anderes deutsches Seglerpaar mit Kind ist auch dabei. Am Ausfluss des Indianriver schaltet der Guide den Motor aus und gemächlich rudert er uns Fluss aufwärts. Dichter Urwald, dazwischen blühende Pflanzen, dicke Krebse am Ufer und Vögel deren Namen wir vergessen haben.(Reiher ähnlich) stehen an der Uferböschung. Grosse Fische schwimmen im Wasser. Wir hören, dass im Wald grosse Schlangen (Boa) lebt und sehen Kolibris in der Luft. Auf dem Rückweg sehen wir 2 Leguane in den Mangroven sitzen. Pelikane sitzen auf den Wracks die der letzte Hurrican 1997 an Land geworfen hat. Am nächsten Morgen geht es weiter zu den Inseln Les Saintes, welche zu Guadeloupe gehören. Das Segeln war rau und schnell. Wir erreichen eine schöne Ankerbucht und entscheiden nach Absprache mit der Onyx dort einige Tage zu bleiben.

1-letzter Ankerplatz in Martiniquea -Roseau

Letzter Ankerplatz in Martiniquea -Roseau

2- Markt in Roseau

Markt in Roseau

3-Ruinen vom Erdbeben in Roseau

Ruinen vom Erdbeben in Roseau

4-Domenica - Urwald Trip - Kallebassen

Domenica - Urwald Trip - Kallebassen

502

Wasserfall

6- Eingang zur Grotte mit Wasserfal am Ende

Eingang zur Grotte mit Wasserfall am Ende

7- Auf Urwaldpfaden

Auf Urwaldpfaden

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Blumen

10- Riesenbaum mit Luftwurzeln

Riesenbaum mit Luftwurzeln

11- Kanutour auf dem Indianriver

Kanutour auf dem Indianriver

12- Indianriver

Indianriver