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26.08.06 -5.09.06: Chris und Fritz sitzen gerade gemütlich beim Frühstück. Plötzlich ertönt das Horn der Fähre - Christianes Eltern sind im Anmarsch! Jetzt aber schnell! Die beiden kommen gerade noch rechtzeitig, um Richard und Berna zu begrüßen. Es wird ein sehr schöner Tag mit den beiden und Fritz und Chris sind dankbar, dass sie es auf sich genommen haben, die beiden zu besuchen. Es war eine lange Reise und ein langer Tag für Richard und Berna. Von 6.00 Uhr morgens bis 2.30 in der Nacht dauerte es, bis sie wieder in ihrem Ferienhaus waren. Toll, was die beiden in ihrem hohen Alter so alles mitmachen. Am 28.08.06 verlassen Chris und Fritz Porto Santo, um nach Madeira weiter zu segeln. Es wird wieder einmal ein Motortag - die Ruhe nach dem Sturm. Denn in der vorangegangenen Nacht war ein Sturm mit Böen bis 8Bf über die beiden hinweggezogen. Über Tag blieb zum dann nur die Welle. Bei 30sm bis Quinta do Lordo war den beiden das egal. In dem Hafen angelegt, stellen sie dann fest, dass er eine Baustelle ist. Sanitär im Container und noch nichts fertiggestellt. Nicht besonders schön. Die nächsten Einkaufsmöglichkeiten sind 8 km entfernt Der Hafen liegt direkt in einem Vulkankrater, dessen eine Hälfte im Meer versunken ist. Die eine Hälfte des Kamins, die aus dem das Magma austrat, steht noch. Ansonsten gibt es kaum Vegetation, nur Lava. Fritz und Chris nehmen einen Leihwagen und besuchen erst einmal Christianes Eltern. Die haben es gut getroffen und bewohnen ein schönes Ferienhaus direkt an der Steilküste mit Blick auf das Meer. 95 Stufen oder der Aufzug bringen sie zum Wasser. Die vier verbringen einen schönen Tag zusammen.
09.08.06: Früh um 6.45 fährt Christiane zum Flughafen, der nur eine Viertelstunde entfernt ist. Der Flug geht pünktlich und sie genießt die Aussicht auf das Meer und die portugiesische Küste, an der die beiden entlang gesegelt sind. Um 13.30 Uhr landet sie dann in München und wird von ihrem Sohn Karsten in die Arme geschlossen. Zack geht es ins Auto und die beiden fahren schnell nach Geltendorf, um Schwiegertochter Bianca und Enkelin Lilly-Marie zu sehen. "Ach, ist das ein süßes Baby. Schön, dass ich die kleine Familie besuchen kann." Christiane ist glücklich. Sie filmt ausgiebig, damit Fritz auch sein Enkelkind sehen kann. Am Abend wird Christiane von Karsten und Bianca bekocht und mit Basilikum(aus dem eigenen Garten) gefülltem Schweinefilet verwöhnt Zwischendurch nutzt sie die Gelegenheit und telefoniert ausgiebig mit ihren “Lieben“. Am nächsten Tag nehmen sich Bianca und Karsten Zeit, um mit Christiane nach München zum Einkaufen zu fahren. Sehr erfolgreich und zufrieden kehren alle zurück.
Schon am nächsten Tag muss Christiane wieder abreisen. Karsten fährt noch mit ihr zum Schiffsausrüster und sie bekommt alles, was sie braucht. Danach fahren die beiden noch bei Ikea vorbei und dann geht es schon wieder ab zum Flughafen. In Funchal wartet Fritz mit dem Auto. Schnell fahren die beiden noch bei Christianes Eltern vorbei und Christiane zeigt das Video mit Lilly-Marie. Alle sind ganz begeistert Dann geht es wieder zurück zum Schiff. Den nächsten Tag nutzen die beiden, um mit dem Leihwagen die Insel zu erkunden. Üppige Vegetation mit schroffen Felsen und bunten Blumen wechseln ab. Mit dem Auto fahren sie auf 1841m und haben einen tollen Ausblick auf Wolken und das Meer. Zum Wandern bleibt allerdings keine Zeit, weil sie den Wagen wieder abgeben müssen. Am nächsten Morgen legen sie ab, um nach Funchal zu segeln. Nur 13sm in eine andere Welt. Grün und bewachsen, ganz erschlossen und viele Menschen. In der Nacht schauen sie auf die Lichter der Stadt. Da in dem Hafen kaum Platz ist, liegen sie im Päckchen. Direkt neben ihnen liegt ein Deutscher, der auf den Kanaren lebt. Er gibt den beiden viele Tips. Daneben liegt eine französische Familie, die in der Nacht Mea kennenlernen, welche die anderen Schiffe erkundet. Zum Glück nehmen sie es nicht krumm. Mea begrüßt jeden, der auf die Temptation steigt, mit einem Miau. Sehr freundlich.
Am 04.09.06 kommen Christianes Eltern mit dem Bus nach Funchal. Sie machen zusammen eine Stadtrundfahrt und fahren dann in den Blandy Garden; ein Garten, der aus der Kolonialzeit stammt und zur Besichtigung freigegeben wurde. Die riesigen Bäume sind mit Philodendron umrankt wie zu Hause Bäume mit Efeu. Zudem gibt es baumhohe Farne. Alles ist sehr beeindruckend. Nur die Dinosaurier fehlen, ansonsten fühlen sie sich in diese Zeit zurückversetzt. Nach der Rückkehr laden Christianes Eltern (die beiden lieben“ Alten“) Fritz und Chris noch einmal zum Essen ein. Dann verabschieden sie sich, da Fritz und Chris am 6.09.06 zu den Kanarischen Inseln aufbrechen werden. Erst dort werden sie dann entscheiden, wie es weitergeht.
Werden die beiden wirklich den Sprung über den Atlantik wagen??? Mehr dazu in Kürze....
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