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Logbuch vom 27.03.07 -8.4.07:
Nur ein kurzer Sprung nach Mosquito Island. Wir liegen ganz ruhig vor einer verlassenen Hotelanlage. Wunderbares Wasser lädt mal wieder zum Schnorcheln ein. Auf der Insel sind überall Schilder “Betreten verboten”. Wir fahren mit dem Dinghy, um anzulegen. Aber alles ist verfallen. Ich bin so neugierig und schwimme an Land, um ein bisschen herumzustöbern. Außer Termiten, halb verfallenen Hütten mit Inventar wie Betten und Mücken gibt es nichts zu sehen. Zurück an Bord habe ich 3 dicke Mückenstiche abbekommen. Am nächsten Morgen segeln wir mit der Onyx zurück nach Vigin Gorda. Die Onyx will ausklarieren, da der Wind günstig ist, um nach St Martin zurück zu segeln. Mal wieder umsonst zum Zoll. Entgegen des außen angebrachten Schildes ist geschlossen und öffnet erst am nächsten Tag um 8.30 Uhr. Pech für die Onyx, die eigentlich schon früh am Morgen los wollten um die 80sm bei Tageslicht zu schaffen. Wir verbringen einen letzten Abend und sind schon ein bisschen traurig, die letzten 5 Wochen ohne Peter und Annemarie zu sein. Andererseits freuen wir uns schon auf ein Wiedersehen im Mittelmeer. Ich wache mit Fieber und Gliederschmerzen am nächsten Morgen nach einer furchtbar rolligen Nacht auf. Fritz vermutet gleich Denque Fieber(wird von Mücken übertragen). Wir verabschieden uns von Annemarie und Peter und segln in die Fat Hogs Bay. Der Anker fällt und ich in die Koje. Nach 3 Tagen geht es mir wieder besser, doch wohl nur ein grippaler Infekt. Wir segeln nach Tortola Village Cay Marina und werden 2 Tage bleiben. Als Erstes ruft Fritz den Tierarzt an, der 10 Minuten später an Bord ist. Ich hole die Unterlagen für die Katzen und schwups reißt ein Windstoß einen Teil ins Wasser. Schnell springe ich in das Hafenbecken und bekomme den Plastikumschlag zu fassen. Gerettet! Sogar Stempel und Unterschrift bekommen wir ohne Schwierigkeiten, so dass wir die Katzen ein - und ausführen dürfen. Als Nächstes ruft Fritz Chris, den Agenten von Seven Star an, der auch nach einer halben Stunde an Bord ist. Wir entschließen uns, die Temptation durch ihn auf den Frachter laden zu lassen, da immer noch nicht klar ist, wann das Schiff verschickt wird. Er erklärt uns, dass in diesem Jahr 80 Schiffe per Frachter nach Europa zurückgehen. Auch die Ausklarierung wird er übernehmen. Alles wird 400 US Dollar kosten. Schnell gehen wir ins nächste Reisebüro und buchen den Rückflug für Fritz mit der gleichen Maschine wie ich fliege. Wir sind sehr zufrieden, alles an einem Tag erledigt zu haben. Aber jetzt noch zur Immigration unsere Aufenthaltserlaubnis verlängern zu lassen. Nach der 4. Zollstelle innerhalb von 3 Stunden sind wir an der richtigen Stelle. Die Dame erklärt mit Blick auf die Uhr: 15.30 Uhr, um 16.00 Uhr wird geschlossen, dass heute nichts mehr geht. Wir schauen wohl etwas entsetzt und sie nimmt unsere Unterlagen doch entgegen, um dann festzustellen, dass wir 2 Tage vor Ablauf wieder kommen müssen. Es gibt keine andere Möglichkeit.
Am nächsten Morgen nehmen wir die Fähre nach St Thomas US Virgin Island. Da wir kein Visum haben, dürfen wir nicht mit dem Schiff einreisen. Auf diesem Wege bekommen wir einen Stempel und ein" Quasi Visum" und können nun doch noch die USVI besuchen. Ansonsten war in St Thomas nicht so viel in der Nähe der Fähranleger zu sehen. French Town ein alter Stadtteil mit kleinen Häusern und Gärten mit vielen Hunden (wie in Frankreich) und natürlich die Einkaufsmeile für die Kreuzfahrtschiffe.
Weiter geht zur nächsten Insel Norman Island in die Great Bay. Es ist unglaublich voll geworden und wir hören,dass traditionell die Puertoricaner Ostern die BVI besuchen. In den BVI ist Ankern fast unmöglich geworden, weil überall Mooring Bojen ausgelegt wurden um Schäden an den Korallenriffs zu vermeiden. Ein gutes Geschäft, denn jede Übernachtung kostet im Schnitt 25 US, aber bei der riesigen Anzahl der Charterschiffe (wie im Ijselmmeer Qstern) wohl nötig. Schnorcheln ist wieder traumhaft, da das Riff hier auch tiefe Spalten und Höhlen hat. Die Vielzahl der verschiedenen Fische ist groß und wir schnorcheln in großen Schwärmen von bunten Schiffen. Am Nachmittag putzt Fritz mal wieder das Unterwasserschiff. Dabei hat er einen Schrubber mit einer harten Kante an einer Seite um Algen und Muschelansätze zu entfernen. Diesmal hatten sich Millionen von kleinen Krebsen darin versteckt und sich entschlossen Fritz als ihren neuen Rastplatz zu wählen. Prustend und kratzend taucht er auf und hatte einige Mühe die Krebse unter der Dusche zu entfernen. Da die Nacht ziemlich laut ist, mit Musik bis um 3 Uhr Morgens und die ganze Zeit Dingys Schwell verursachten, wollen wir zurück in die Fat Hog Bay segeln. Aber dort ist es auch ganz voll geworden unter anderem liegen nun 4 Frachter vor Anker. Also segeln wir bei super Wind und ohne Welle weiter in den North Sound in die Leverick Bay. Dort erwischen wir die letzte Boje und gehen erst einmal Essen. Der Laden ist ziemlich leergekauft und wir bekommen die letzten Token zum Wäsche waschen. Auch hier sind viel Puertoricaner.W ir werden die Ostertage hier bleiben, denn es gibt Internet und warme Duschen.
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