 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
|
|
|
Nachdem wir unseren Enkel zum Flughafen in Athen gebracht haben verbringen wir noch einen Abend in Piräus und segeln früh am nächsten Morgen wieder in die Ankerbucht nach Salamis. Wir sind zunächst ganz für uns allein aber am Abend kommt noch ein griechischer Segler. Westlich zieht ein erstes Gewitter vorbei und in der Nacht dreht der Wind auf Nordwest und schickt heftige Böen an unseren Ankerplatz.
|
|
|
|
 |
|
|
Ankerbucht Salamis
Am Morgen stellen wir fest, dass unser Plan nach Korfos zu segeln nicht funktioniert, da der Wind und eine hohe See dies nicht zulassen. So tritt Plan B in Kraft und wir segeln nach “little Vathi” auf Methana. Zunächst macht eine grobe See das Segeln noch sehr unbequem aber als wir die Höhe von Ägina erreichen ist die hohe See verschwunden und es wird es zum Segelvergnügen. Viele Segler kommen uns entgegen und wir hören später das in der Nacht 2 Flottillen in dem kleinen Hafen angelegt hatten.
|
|
|
 |
|
|
Der Hafen little Vathi. - Es ist traumhaft schön hier. Wir bleiben 3 Tage und wie immer gefällt es uns sehr gut. Die Hitze ist jetzt nicht mehr so groß und vor allem die Nächte sind angenehm. Leider fällt unsere Toilettenpumpe aus und wir müssen eher als geplant nach Poros. Hier ist es schon erstaunlich leer. Wir bauen eine neue Pumpe ein und bleiben 2 Tage und motorsegeln nach Ermioni.. Auch hier ist es schon viel ruhiger und wir bleiben dort 2 Tage vor Anker. Schlechtes Wetter mit Unwetterpotential ist angesagt und daher entscheiden wir uns nach Porto Heli zu gehen. Der Wind kommt uns natürlich entgegen und wir schaffen es nur mit kreuzen in die große Bucht.
Bei einem Spaziergang entdecken wir auf der Südwestseite eine kleine Nebenbucht welche gerade von einem Segler verlassen wird und wir entschließen uns sofort dorthin zu gehen. Der Anker geht auf 3,5 m in gut haltenden Sand und Schlick. Es sind nur 30 m bis an einen Steg und 50 m zu einer Wasserstelle. Hier wollen wir bleiben. Ein Fischer sagt uns, dass wir hier bei allen Winden gut und sicher liegen.
|
|
|
 |
|
|
Es ist sehr schön in der Bucht, im Süden ist es bewaldet und nördlich sind schöne Häuser und Villen. Wir gehen täglich in den Ort, kaufen ein und holen uns eine deutsche Zeitung. Abends gehen wir oft zum Essen.
|
|
|
 |
|
|
Da wir genügend Süßwasser zum Duschen haben, schwimmen wir viel, aber ohne Hut, nicht so wie die Griechen im Bild. Sie kamen täglich und blieben oft 1 1/2 Std. im Wasser.
|
|
 |
|
|
Blick auf das nördliche Ufer
|
|
|
|
 |
|
|
Auf einer Wanderung geht der Blick hinüber zur Insel Spezei
Nach drei Tagen kommt ein schweres Unwetter mit Sturm und Hagel so groß wie Wallnüsse. Unser Anker hält aber eines der beiden anderen Boote in der Bucht geht auf Drift. Alle Autos zeigen am nächsten Morgen Beschädigungen. Zum Glück hören wir, dass in Kilada wo unser Auto steht kein Hagel war. Die Wassertemperatur ist jetzt von 28 auf 26 Grad abgekühlt.
Über Mittel und Südosteuropa baut sich ein riesiges Hoch auf und beschert uns einen kräftigen Meltemi. So entschließen wir uns hier zu bleiben wie die beiden anderen Boote in unserer Bucht auch. Drei Wochen bleiben wir insgesamt in Porto Heli. Smokey lernt Dingi fahren und will jetzt 2 mal am Tag an Land gebracht werden um spazieren zu gehen.
|
|
|
 |
|
|
Chris und Smokey im Dingi
Tagsüber ist es nur noch 25 bis max 28 Grad und wir wandern viel und bringen auch die Räder an Land. Chris geht morgens einige male Joggen. Auf einer Radtour können wir die Regatta der Traditionssegler vor Spezei beobachten und die prächtigen alten Schiffe bewundern
|
|
|
 |
|
|
Segler vor Spezei.
Einen Tag bevor wir aus dem Wasser gehen motoren wir nach Kilada. Wir haben 5 Tage Zeit um alles in Ordnung zu bringen und das war gut so, denn an 2 Tagen hat es in Strömen geregnet und die ganze Elektrik und das Internet vielen aus. Die Werft bekommt den Auftrag unser Teakdeck zu reparieren.
|
|
|
 |
|
|
Schiff polliert, Auto gepackt und fertig zur Abreise.
Wir hatten eine gute Fahrt nach Patras und eine schöne Fahrt mit der Fähre nach Venedig. Um den zwanzigsten April wollen wir im nächsten Jahr zurück sein.
|